Geschichte

Der Start

Die Idee, eine eigene Firma zu gründen, entwickelte sich 1980, als die Zürcher Börse eine Anfrage für die Datenverteilung von 24 Terminals (heute PC genannt) auf 600 Börsenhändler-Monitore startete. Mit einer scharfsinnigen Idee und dem ungebremsten Willen, eine perfekte Lösung anzubieten, entwickelte Hubert Wey in nur 6 Monaten die erste Monochrom-Video-Matrix, welche zu der Zeit technisch unerreicht war. Mit diesem ersten Projekt fing die Erfolgsgeschichte von WEY an. Wachstum und Rendite standen jedoch bei Hubert Wey nie im Vordergrund. Das primäre Ziel des Gründers war es, eine kleine, jedoch hochspezialisierte Firma im Bereich Handelsraum-Lösungen für Banken aufzubauen. Der erste Meilenstein in der Geschichte der WEY-Gruppe war die Gründung der WEY Elektronik AG durch Hubert und Marlise Wey im Jahre 1984.

 

 

Der Unternehmensgründer

Der damalige Gründer Hubert Wey produzierte ausschliesslich Produkte und Lösungen für Banken, welche laufend verbessert und angepasst wurden. Das war denn auch der Schlüssel zum Erfolg. Der findige Unternehmer suchte immer den direkten Kontakt zu seinen Kunden und lieferte nur dann über Drittfirmen, wenn sich ihm wirklich keine andere Möglichkeit bot. Er suchte stets den direkten Kontakt zu den Kunden, weil er der Meinung war, dass nur so bedarfsgerechte, massgeschneiderte Kundenlösungen entstehen können. Sein Ziel war auch, von der Entwicklung über die Produktion, den Verkauf, die Installation und Wartung, alles durch eine Firma anzubieten.

 

 

Das Wachstum

WEY Elektronik entwickelte 1984 den ersten multisync. Monochrombildschirm, 1986 folgten hochauflösende Videoübertragungen über Twisted-Pair-Datenleitungen. Ab dem Jahre 1988, machten eine Reihe von RGB-Videokonvertern die Firma weit über die Schweizer Grenzen hinaus bekannt. Mit Mario Okle und Armin Klingler, die 1993 bzw. 1995 zum Unternehmen stiessen, wurde die Organisation für die zukünftigen Herausforderungen weiter verstärkt. 

 

1994 sahen Mario Okle und Hubert Wey die Chance, mit einem neuen Produkt in einen Nischenmarkt vorzustossen. Eine Grossbank in Zürich rüstete ihr Handelszentrum vollständig neu aus. Mario Okle und Hubert Wey hatten die Konkurrenzprodukte analysiert und auf dem Papier ein eigenes Video-Switch System entwickelt, das die meisten Vorteile der auf dem Markt erhältlichen Systeme in sich vereinigte. Das Problem war, es existierte nur auf dem Papier. «Unsere Lösung war halb so gross und halb so teuer wie die Konkurrenzsysteme. In der Rückschau war es Wahnsinn, so zu offerieren, aber wir erhielten den Zuschlag», schildert Mario Okle den Startpunkt einer unglaublichen Erfolgsgeschichte. 

 

Ein Händlerarbeitsplatz verfügte in den 1990er Jahren über eine Vielzahl von Bildschirmen, auf welchen Informationen von den unterschiedlichsten Systemen und Quellen dargestellt werden. WEY Produkte machten es damals bereits möglich, bis zu 8 Monitore mit nur einem Keyboard und einer Maus schnell und bequem zu steuern und die unterschiedlichen Systeme verschiedenen Benutzern zugänglich zu machen. 

 

Durch den engen Austausch mit ihren Kunden und die ständige Weiterentwicklung der Produkte bietet die WEY Gruppe heute ein weltweit einzigartiges integriertes System für optimale Händlerarbeitsplätze sowie für Kontrollräume und Sicherheitszentralen an. 

 

Ab 1996 wurde unter der Bezeichnung WEY Technology eine Vertriebsgruppe mit Ländergesellschaften auf der ganzen Welt aufgebaut. Gleichzeitig wurde die Produktepalette weiterentwickelt und erweitert. 

 

Heute und Morgen

Seit dem Management Buyout im Jahre 2003, gehört die WEY Gruppe zu gleichen Teilen Mario Okle und Armin Klingler. Die WEY Gruppe ist Weltmarktführerin in der technischen Ausstattung von Handelsräumen und auch immer stärker im Bereich Kontrollräume und Sicherheitszentralen tätig. Weltweit führende Banken und Sicherheitszentralen gehören zum Kundenstamm. Die Gruppe umfasst die WEY Technology AG in Unterengstringen sowie zahlreiche, rasch wachsende Ländergesellschaften auf der ganzen Welt. Die Produktpalette wird laufend weiterentwickelt und mit innovativen Lösungen ergänzt. Die Elektronik wird auf höchstem Niveau in Unterengstringen bei Zürich mit modernsten SMT-Anlagen selbst produziert und ist dadurch für spezielle Kundenanforderungen sehr einfach und flexibel anpassbar. Das Ergebnis sind über 35'000 installierte Spezial-Arbeitsplätze weltweit.

 

Lesen Sie hier den zweiten Teil der Erfolgsgeschichte