Meteo Schweiz

Flughafen Zürich, Schweiz – Anpassung der Wetterzentrale an modernere Anforderungen mittels Grossbild-Visualisierungen und technische Vorbereitung im Hinblick auf die Zentralisierung der Wetterdienstleistungen und insbesondere des Schweizer Flugwetters zum Standort Zürich-Flughafen.

Kunde

MeteoSchweiz ist der nationale Wetter- und Klimadienst für die Schweiz, dessen gesetzlicher Auftrag darin besteht, Wetter und Klima in der Schweiz zu überwachen, Prognosen zu erstellen, sowie Einsatzbehörden und Bevölkerung vor gefährlichen Wetterereignissen zu warnen. 

MeteoSchweiz erbringt umfassende Wetterdienstleistungen für die zivile, militärische und private Luftfahrt. Als Flughafenpartnerin liefert sie wichtige Daten für die Flugsicherung, welche für die Entscheide der Skyguide, des Flughafens und der Fluggesellschaften unabdingbar sind. Zudem liefert sie der Wirtschaft nach Bedarf spezialisierte Wettervorhersagen und deckt das meteorologische Informationsbedürfnis für Beruf, Sport und Freizeit ab.

MeteoSchweiz zählt 350 Mitarbeitende und ist mit den Standorten Zürich, Genf, Payerne und Locarno in allen drei Sprachregionen der Schweiz präsent. In naher Zukunft sollen alle Flugwetterdaten inklusive der Prognosen nur noch vom Standort Zürich aus abgewickelt werden. 

 

Herausforderung

Durch den Einsatz modernster Technik stehen Meteorologen heutzutage eine höhere Zahl digitaler meteorologischer Daten zur Verfügung als noch vor 10 Jahren. Um diese Datenvielfalt flexibel und effizient nutzen zu können, bedurfte es einer Lösung, welche die Informationen sowohl in geeigneter Form visualisiert, als auch einer Vielzahl von Mitarbeitern und Interessensgruppen zur Verfügung stellt. 

Im operativen Geschäft eines Meteorologen ist die gemeinsame Diskussion im Team, über Wetterüberwachungen, -prognosen und -warnungen ein wichtiger Aspekt, um mit geeigneten Massnahmen die Sicherheit der Bevölkerung, als auch des Flugverkehrs zu gewährleisten. Hierzu ist es unerlässlich, die Systeme an heutige moderne und dynamische Arbeitsprozesse anzupassen. Dies bedeutet weiterhin, dass eine hohe Zuverlässigkeit als auch die Qualität der Systeme unabdingbar sind. 

Download

Hier können Sie die Beschreibung des Cases herunterladen:

Case

Facts & Figures

Briefingwand

  • 4 Stück 46” eyevis Displays
  • 1 MK06 Multifunktionale Tastatur
  • 1 EK11 Multifunktionale Tastatur
  • 2 IP Remote Strecken (4x DVI)
  • Bedienung von 1 Arbeitsplatz

Meteowand

  • 10 Stück 46” eyevis Monitore
  • 2 MK06 Multifunktionale Tastaturen
  • 4 IP Remote Strecken (8x DVI)
  • Bedienung von 2 Arbeitsplätzen

Meteo-Office

  • 10 EK11 Multifunktionale Tastaturen
  • 2x Mouse Switching
  • 40 Computer werden bedient an
  • 11 Arbeitsplätzen
  • 9 Computer sind Sun Rechner
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Ziele

In Zukunft soll der gesamte Schweizer Flugwetterdienst am Standort Zürich zentralisiert werden. Hierfür galt es, die bisherige Papier-Visualisierung zu optimieren. Zu Übersichts- und Diskussionszwecken wurden zuvor meteorologische Daten im Papierformat DIN-A1 dargestellt und ausgewertet. Durch die Implementierung einer geeigneten Visualisierungslösung, ausgelegt für den 24/7 Betrieb, sollten diese bewährten aber nicht mehr zeitgemässen Arbeitsprozesse effizienter gestaltet und zu einem grossen Teil abgelöst werden. Zusätzlich sollten die unterschiedlichen Informationen und Daten allen Mitarbeitenden und Interessensgruppen per Tastendruck zeitnah und situativ zur Verfügung gestellt werden - die Basis für moderne und dynamische Arbeitsprozesse. Ebenso wichtig war der zeitliche Rahmen des Projekts, welcher von der Planung bis zur Umsetzung und Schulung nur wenige Monate in Anspruch nehmen sollte.

Lösung

Die WEYTEC Lösung für MeteoSchweiz besteht in der Digitalisierung der Meteowand. Dabei handelt es sich um eine Grossbildanzeige im 5x2 Format mit zehn 46“ eyevis Displays. Durch den extrem dünnen Steg und die einheitliche und qualitativ hochwertige Ausleuchtung und Farbgebung ergibt sich eine grosse, homogene Videowand für eine perfekte Bildwiedergabe.

Zusätzlich wurde eine zweite, kleinere sogenannte Briefing-Wand installiert. Hier kommen 2x2 46“ LCD Schirme zum Einsatz. An dieser finden die Piloten-Briefings für die Flugwetterdaten statt.

An beiden Wänden wird eine von WEYTEC entwickelte Ansteuerungstechnik verwendet. Mittels dieser ist es gelungen, ein sehr effizientes und sicheres System mit geringem Hardwareaufwand einzusetzen, welches die gestellten Anforderungen vollumfänglich erfüllt. Dabei können die verschiedenen Inhalte (wie Meteo-Grundinhalte, Inhalte des Arbeitsplatzes 1, Inhalte des Arbeitsplatzes 2 oder ein Videokonferenzsystem) einfach und schnell auf die Grossbildanzeige geschaltet werden. Die intuitive Bedienung der Quellsysteme und Bedienung der Grossbildanzeige erfolgt durch multifunktionale WEYTEC Tastaturen. Hohe Flexibilität im Umgang mit den Inhalten zeichnet diese Lösung aus. Per Knopfdruck können z.B. auch Helligkeitsanpassungen der gesamten Wand an aktuelle Lichtverhältnisse im Raum vorgenommen werden. 
 

Künftige Erweiterungen

Folgende Erweiterungen sind in diesem Zusammenhang bereits angedacht: Einerseits zusätzliche Bildschirme, aber auch der Ausbau der bestehenden Videowand. Diese soll nach einer Übergangsphase die verbliebenen Papier-Visualisierungen ablösen. Zusätzlich stellt die Auslagerung von Rechnern und Grafikkontrollern in einen zentralen Systemraum eine potenzielle Erweiterung dar. Hierdurch würden klare Vorteile für das Klima im Meteo-Office entstehen. Nicht nur Wärme- und Lärmemissionen am Arbeitsplatz könnten entsprechend reduziert werden, sondern auch Betriebs- und Wartungssicherheit wären optimal gelöst.

Vorteile

Warum hat MeteoSchweiz sich entschieden dieses Projekt mit WEYTEC umzusetzen? Gemäss Dr. Hans Romang, Head Prognose- und Flugwetterzentrale von MeteoSchweiz konnten die Produkte und das Problemlösungs-Know-how von WEYTEC die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse eines Wetterdienstes am besten erfüllen. Die MeteoSchweiz und die Meteorologen profitieren jetzt von einer komfortableren, effizienteren und dynamischeren Arbeitsumgebung. Mit der WEYTEC Lösung würden spezielle Anforderungen eines Wetterdienstes an moderne Arbeitsprozesse optimal erfüllt. 

Wichtige Informationen können zeitnaher verarbeitet werden. Die intuitive und einfache Umschaltung der individuellen Monitore sorgt für maximale Übersicht und somit für ein hohes Mass an Sicherheit. Die Möglichkeit bereits bestehende Hardware von MeteoSchweiz bei der Gesamtlösung weiterzuverwenden und einfach zu integrieren, stellt laut Herrn Romang sowohl einen Entscheidungsgrund für WEYTEC als auch einen Vorteil des Systems dar. 

Dank der modularen Struktur sind auch zukünftige Erweiterungen problemlos möglich. Hierdurch ist die Lösung nachhaltig und langfristig einsetzbar.

Mit WEYTEC fiel die Wahl auf einen Partner, der selbst entwickelte und produzierte Produkte anbietet und im Kontroll- und Überwachungssektor ein langjähriges Know-how mitbringt. Dies gewährleistet eine optimale Betreuung und Ersatzteilverfügbarkeit.

Zusammenarbeit mit WEYTEC

Für MeteoSchweiz war es ein anspruchsvolles Projekt, da durch die digitale Umstellung auch Arbeitsprozesse optimiert wurden. Laut Dr. Romang konnten sich die Entscheidungsverantwortlichen jedoch schnell von den sofortigen und langfristigen Vorteilen der Zusammenarbeit mit WEYTEC überzeugen. 

Das Know-how von WEYTEC zeigte sich bereits in der Planungsphase, bei der Konzeption und der klaren Formulierung der Lösung. Hans Romang: «Bei WEYTEC fühlten wir uns mit unseren Anforderungen von Beginn an sehr gut verstanden und kompetent beraten. Die Zeitvorgabe für das Projekt, wurde genau befolgt und alle angesetzten Termine wurden ohne Ausnahmen eingehalten. Auch während der Implementierung erwies sich WEYTEC als kompetenter Partner.»

MeteoSchweiz würde WEYTEC jederzeit Unternehmen oder Organisationen empfehlen, die im Operationellen tätig sind und Kontroll- oder Überwachungsfunktionen einsetzen. Insbesondere, wenn diese auf stabile Systeme mit speziellen Anforderungen angewiesen sind und hierfür jemanden suchen, der ihnen die geeignete Unterstützung bieten kann.

Dr. Hans Romang